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Vererbbarkeit

Die bereits im Kapitel "Vor- und Nachteile" des Wohn-Riester-Programms angesprochenen Nachteile weiten sich auch insbesondere auf den Fall aus, dass eine nach Wohn-Riester geförderte Immobilie nach dem Tod des Geförderten vererbt werden soll.

Grundsätzlich gilt hier: Verstirbt er während der Startphase, so kann der Erbe in den Genuss des Guthabens auf dem Konto kommen, muss dieses aber voll versteuern. Lediglich für Ehepartner gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma: Wenn der Ehegatte innerhalb eines Jahres nach dem Tod des Vertragsnehmers Eigentümer der Immobilie wird und darüber hinaus den Wohn-Riester-Vertrag übernimmt, muss die bereits gezahlte Förderungen auf dem Wohnförderkonto nicht versteuert werden. Dies gilt allerdings nur bei Eheleuten, nichteheliche Lebensgemeinschaften haben hierbei das Nachsehen.

Ein weiterer Nachteil ergibt sich für Erben, wenn zwar die Ansparphase bereits verstrichen und der Vertrag getilgt ist, der Vertragsnehmer jedoch seine Steuerschuld noch nicht durch eine Einmalzahlung beglichen hat.

Verstirbt er vor Erledigung dieser Zahlung, so obliegt es dem Erben, die gesamte Steuerschuld in einem Betrag und direkt nach dem Tod des Vertragsnehmers zu begleichen. Dadurch können sich erhebliche finanzielle Belastungen für die Erben ergeben.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Ehepartner des Vertragsnehmers die zu fördernde Sache übernehmen kann, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind. Zum einen muss der Ehepartner innerhalb eines Jahres Eigentümer der Immobilie werden, außerdem muss er diese fortan selbst nutzen. Doch das ist noch nicht alles. Er muss weiterhin zum Zeitpunkt des Todes des Ehegatten nach § 26 Abs. 1 des Deutschen Einkommensteuergesetzes die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung der Ehepartner erfüllen.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, so kann der Ehepartner das Wohnförderkonto des zu Tode gekommenen Sparers übernehmen und somit die sofortige Besteuerung beziehungsweise eine Rückzahlung der Förderung abwenden.

Was ist also zu tun, wenn Sie vermeiden möchten, dass Sie eine finanzielle Belastung durch die Steuernachforderung beziehungsweise die Rückzahlung der Förderungsbeträge erfahren? Ganz ausschließen kann man diesen Fall bei der Inanspruchnahme der Wohn-Riester-Förderung nicht.

Der einzige Ausweg ist, die Steuerschuld durch eine Einmalzahlung so früh wie möglich zu begleichen, um damit die Erben vor einer diesbezüglichen Forderung zu schützen. Viele Vertragsnehmer sind allerdings finanziell nicht dazu in der Lage, diesen oft recht hohen Betrag im Rahmen einer Einmalzahlung aufzubringen. In diesem Fall wird man das Risiko wohl in Kauf nehmen müssen.

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