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Wohn-Riester Bausparvertrag

Grundsätzlich kann der Geförderte bei der Inanspruchnahme des Riester-Programms frei entscheiden, ob er die Förderung für eine neu zu bauende Immobilie oder eine Bestandsimmobilie beziehen möchte. Für den Fall, dass die Immobilie neu gebaut werden soll, bietet sich das so genannte Riester-Bausparen an.

Wohn-Riester Bausparen

Was bringt ein Wohn-Riester Bausparvertrag?

Doch welche individuellen Eigenschaften weist ein solcher, durch Riester geförderter Bausparvertrag auf und was bringt er dem Sparer genau? Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.
Seit dem 1. Januar 2008 gilt (rückwirkend) das neue Eigenheimrentengesetz, durch das es grundsätzlich möglich geworden ist, mittels des Erwerbs von selbstgenutztem Wohneigentum mit staatlicher Unterstützung zur privaten Altersvorsorge beizutragen. In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, Bausparverträge abzuschließen, welche mit der staatlichen Förderung nach dem Wohn-Riester-Programm förderfähig sind.

Wer nun befürchtet, dass durch die Einführung des Wohn-Riester-Programms die bis dato gültige Wohnungsbauprämie Geschichte sei, der irrt sich. Die Wohnungsbauprämie bleibt erhalten, allerdings in einer etwas abgewandelten, strikt zweckgebundenen Form.

Das bedeutet: Der Bausparer erhält die Prämie nur noch dann ausgezahlt, wenn er das durch den Bausparvertrag generierte Darlehen auch wirklich in Anspruch nimmt. Andernfalls verfällt die Prämie.

Wie funktioniert das Wohn-Riester Bausparen genau?

Um eine Übersicht über alle durch den Bausparer in den Vertrag eingezahlten Beträge zu erhalten, wird bei einem Bausparvertrag, der durch das Wohn-Riester-Programm gefördert wird, ein so genanntes Wohnförderkonto erstellt.

Hierbei handelt es sich um ein virtuelles Konto, auf dem alle eingezahlten sowie entnommenen Beträge aus dem Bausparguthaben erfasst werden. Auch die Tilgungsbeiträge werden auf diesem Konto erfasst.
In steuerlicher Hinsicht ist dabei folgende Regelung vorgesehen: Alle Zulagen und Tilgungsbeiträge, die auf dem Wohnförderkonto des Sparer verbucht werden, werden pauschal pro Jahr mit 2 Prozent verzinst. Sobald der Geförderte schließlich in seinen Altersruhestand eintritt, muss er das auf dem Konto angesammelte Kapital versteuern.

Damit funktioniert die Wohn-Riester-Förderung nach dem Prinzip der nachgelagerten Besteuerung.
Das gesamte Guthaben auf dem Wohnförderkonto muss also erst nach Eintritt in den Altersruhestand versteuert werden. Und da die meisten Menschen finanziell nicht dazu in der Lage sind, den kompletten Steuerbetrag auf einmal zu bezahlen, verläuft die Besteuerung in der Regel in mehreren Schritten.

Förderungen und Zulagen beim Wohn-Riester Bausparen

Schauen wir uns nun die Förderbeträge im Detail an. Zurzeit erhält jeder förderberechtigte Bausparer im Rahmen des Wohn-Riester-Programms einen Förderbetrag von 154 Euro im Jahr. So kommt bei Ehepaaren ein maximaler Förderbetrag von insgesamt 308 Euro zustande.

Allerdings bilden diese Beträge – wie bereits angedeutet – die Höchstgrenze der Förderung ab. Wer entsprechend weniger Kapital in seinen Bausparvertrag einzahlt, der erhält auch nur die anteilige Förderung.

Anders bei Familien mit Kindern: Diese erhalten nicht nur die Grundprämie für Erwachsene, sondern auch spezielle Zuschläge für jedes einzelne Kind. Diese Zuschläge sehen wie folgt aus: Für jedes Kind erhält der Sparer eine Zulage von 185 Euro. Bei Kindern, die ab dem Jahr 2008 geboren wurden, erhöht sich diese Zulage nochmals auf 300 Euro.

Doch wann wird die maximale Förderung ausgezahlt?

Möchte man den Höchstbetrag der Wohn-Riester-Förderung in Anspruch nehmen, so muss der Kapitalbetrag, welcher auf das Wohnförderkonto eingezahlt wird, vier Prozent des Bruttoeinkommens vom Vorjahr betragen, gedeckelt wird dieser Betrag durch eine Maximalgrenze von 2.100 Euro pro Jahr.

Anhand dieser Zahlen lässt sich ersehen, dass sich das Bausparen mit Unterstützung durch das Wohn-Riester-Programm durchaus lohnen kann. Eine Familie mit zwei Kindern, bei der beide Ehepartner einen durch Wohn-Riester geförderten Vertrag in Anspruch nehmen, kann durch diese staatliche Unterstützung bis zu 678 Euro pro Jahr an Zuschüssen erhalten. Wenn das nichts ist!

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