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Wohn-Riester Besteuerung

Ein Thema steht bei Menschen, die sich für einen Immobilienkauf oder -bau, der durch Wohn-Riester gefördert werden soll, interessieren, ganz oben auf der Agenda: Muss die Riester-Förderung versteuert werden, beziehungsweise wie wird sie steuerlich eingestuft? Genau dieser Frage möchten wir hier einmal nachgehen.

Besteuerung der Wohn-Riester-Förderung

Grundsätzlich muss die Förderung durch Wohn-Riester versteuert werden. Allerdings ist das Besteuerungsverfahren hier etwas kompliziert, da es bei der Förderung durch Wohn-Riester naturgemäß keinen monatlichen Rentenbetrag gibt, auf den die Besteuerung aufbauen könnte. Dennoch muss auf alle Renten, die aus Riester Produkten resultieren (zum Beispiel Riester Versicherungen, Riester-Banksparpläne oder Ähnliches), der entsprechende Steuerbetrag gezahlt werden.

Geldwerter Vorteil muss versteuert werden

Da die Steuer – wie bereits erwähnt – nicht auf einer monatlichen Rente, die beim Sparer eingeht, erhoben werden kann, muss laut Gesetz der geldwerten Nutzen, den das mietfreie Wohnen dem Steuerpflichtigen im Alter bietet, besteuert werden.

Möglich wird dies durch die "nachgelagerte Besteuerung". Hierbei richtet das zuständige Finanzamt für den Betreffenden ein so genanntes Wohnförderkonto ein, auf dem sämtliche Zulagen und alle Tilgungsraten für die Immobilie registriert und pro Jahr mit zwei Prozent verzinst werden. Auf diesen Zinsertrag zahlt der Geförderte schließlich seine Steuern, wenn er in den Ruhestand eintritt. Damit wird gewährleistet, dass die steuerliche Einstufung bei der Förderung durch Wohn-Riester mit der Zahlung einer monatlichen Rente vergleichbar ist.

Wohn-Riester Förderung in der Jahressteuererklärung

Nun fragen sich viele Förderberechtigte, wie sie die steuerliche Belastung durch Wohn-Riester in ihrer Jahressteuererklärung abhandeln sollen. Auch dafür gibt es eine spezielle Regelung. Diese sieht vor, dass bereits bei Beginn der Auszahlungsphase der Förderung der aktuelle Stand des Wohnförderkontos des Steuerpflichtigen durch die Anzahl der Jahre, die für diesen bis zum 80. Lebensjahr bestehen, geteilt wird. Genau diesen Teilbetrag kann der Geförderte schließlich in seiner Jahressteuererklärung als zu versteuerndes Einkommen angeben. Er wird grundsätzlich als Einkommen behandelt und dem übrigen, zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet.

Auf Wunsch Einmalbesteuerung möglich

Die Berechnung der Steuer für die Riester-Förderung nach diesem Modell ist allerdings für den Steuerpflichtigen nicht bindend. Auf Wunsch kann der Förderberechtigte einen Antrag auf Einmalbesteuerung stellen. In diesem Fall werden im Jahr des Beginns der Auszahlungsphase 70 Prozent des aktuellen Guthabens auf dem Wohnförderkonto als zu versteuerndes Einkommen in Rechnung gestellt. Diesen Betrag muss der Geförderte anschließend in seiner Jahressteuererklärung angeben und voll versteuern. Bei Inanspruchnahme dieser Regelung verpflichtet sich der Geförderte im Gegenzug allerdings dazu, die Immobilie mindestens 20 Jahre lang nach der Besteuerung zu behalten, beziehungsweise selbst zu bewohnen.

Begleichung der Steuerlast in monatlichen Raten

Doch damit nicht genug. Es gibt eine weitere Möglichkeit, um die auf die Riester-Förderung berechnete Steuerlast zu begleichen. Diese sieht vor, dass der Geförderte seine Steuerlast in monatlichen Raten begleicht, er bekommt also in diesem Fall keinen 30 Prozent-Abschlag wie bei der vorgenannten Variante. Die Zahlungsverpflichtung besteht dann über 25 Jahre, das heißt, bis zum 80. Lebensjahr. Hierbei gibt es allerdings einen Trick: Wird der Rentenbeginn erst auf die Vollendung des 68. Lebensjahres festgelegt, zahlt der Steuerpflichtige in diesem Fall keine 25 Jahre lang seine Steuerlast ab, sondern „nur“ über den Zeitraum von 17 Jahren.

Steuerlast immer im Voraus berechnen und berücksichtigen

Grundsätzlich ist allerdings anzumerken, dass man genau berechnen sollte, ob über die Steuerlast im Alter hinaus noch genügend Kapital zum Leben übrig bleibt. Bei vielen Menschen bleibt nach Renteneintritt nur noch ein Bruchteil der Einkünfte übrig, die sie vorher hatten, so dass die durch den relativ hohen Betrag auf dem Wohnförderkonto ebenfalls recht hohe Steuerlast durchaus dafür sorgen kann, dass es Probleme beim Finanzieren des Lebensunterhaltes gibt.

Experten raten daher Folgendes: Da die Wohn-Riester-Förderung dafür sorgt, dass das Darlehen für den Kauf oder den Bau der Immobilie schneller getilgt wird, sollte man sich den dadurch gesparten Anteil trotzdem zurücklegen. Er kann bei Renteneintritt dafür sorgen, die hohe Steuerbelastung entsprechend zu senken. Wer dieses Geld allerdings nutzt, um damit sein Leben vor Renteneintritt zu versüßen, der muss mit einer entsprechend höheren Steuerlast im Alter leben.

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