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Voraussetzungen

Wie bei nahezu jedem staatlichen Förderprogramm gibt es auch bei Wohn-Riester einige Voraussetzungen, die der Sparer erfüllen muss, um in den Genuss der Fördermittel zu kommen. Im Vergleich zu anderen Finanzprodukten, die durch staatliche Mittel gefördert werden, hat der Interessent zur Inanspruchnahme der Wohn-Riester-Förderung jedoch nur relative wenige Voraussetzungen zu erfüllen. Welche das genau sind, darauf möchten wir im Folgenden etwas näher eingehen.

Überblick über die Voraussetzungen für die Wohn-Riester Förderung

Wer hat Ansprüche auf Wohn-Riester Förderung?

Schauen wir uns doch zunächst einmal an, wer überhaupt Ansprüche auf die Förderung durch Wohn-Riester hat. Grundsätzlich ist jeder rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer förderungsberechtigt. Ebenso haben Beamte, Richter und Berufssoldaten Anspruch auf die Wohn-Riester-Förderung.

Für Selbstständige kommt eine Förderung nur dann infrage, wenn sie in der Künstlersozialkasse versichert sind. Dies trifft zum Beispiel auf viele Handwerksberufe sowie Künstler aller Art zu. Berechtigt sind darüber hinaus Personen, die aufgrund einer Behinderung beziehungsweise Krankheit erwerbsgemindert oder berufsunfähig beziehungsweise dienstunfähig sind.

Alter spielt keine Rolle

Dabei spielt es keine Rolle, wie alt die betreffende Person ist, die Wohn-Riester-Förderung können also beispielsweise auch Frührentner in Anspruch nehmen. Grundsätzlich förderberechtigt sind außerdem Personen, die Arbeitslosengeld beziehen sowie Ehepartner von Förderberechtigten, die über kein eigenes Einkommen verfügen.

Nicht förderberechtigte Personen

Nicht förderberechtigt sind dagegen Personen, die keiner Rentenversicherungspflicht unterliegen. Dies können zum Beispiel Freiberufler und Selbstständige in anderen Berufen als die zuvor genannten sein, ebenso Personen, die bereits ihren Altersruhestand angetreten haben und die Altersrente beziehen.

Weitere Voraussetzungen

Über den grundsätzlichen Förderanspruch hinaus muss die Person jedoch noch weitere Voraussetzungen erfüllen, um in den Genuss der Wohn-Riester-Förderung zu kommen.

Die wichtigste dieser Voraussetzungen besteht darin, dass der Geförderte sein Wohneigentum auf unbestimmte Zeit ausschließlich selbst nutzen darf. Ein Verkauf beziehungsweise eine dauerhafte Vermietung der Immobilie ist damit faktisch ausgeschlossen, es gibt lediglich einige sehr eng gesteckte Grenzen, in denen ein solches Vorhaben möglich ist.

So darf beispielsweise der Geförderte für eine begrenzte Zeit aufgrund beruflicher Verpflichtungen seinen Hauptwohnsitz an einen anderen Ort verlegen und die Immobilie für diese Zeit vermieten, beziehungsweise einer dritten Person ein Nutzungsrecht dafür einräumen. Die Befristung dieser vorübergehenden Vermietungen muss dann allerdings schriftlich im entsprechenden Vertrag festgehalten werden.

Was passiert mit der Förderung bei einem Verkauf der Immobilie?

Kehren wir noch einmal zurück zu einem angedachten Verkauf der Immobilie, die durch Wohn-Riester gefördert wird. Grundsätzlich ist im Eigenheimrentengesetz festgelegt, dass sämtliche Fördergelder, die in der Vergangenheit für die betreffende Immobilie gezahlt wurden, bei einem Verkauf des Objektes an den Staat zurückzuzahlen sind.

Umgehen kann der Geförderte diese Regelung nur dadurch, dass er den Erlös umgehend wieder in ein Objekt investiert, das ebenfalls nach den Regularien des Wohn-Riester-Programms gefördert werden kann. Diese neue Investition muss innerhalb eines Jahres nach dem Verkauf stattfinden.

Rückzahlung der Förderung bei Verkauf mit Trick umgehen

In diesem Zusammenhang wenden viele Förderberechtigte jedoch einen Trick an: Laut den Regeln von Wohn-Riester ist es möglich, den Anspruch zu behalten und keine Rückzahlung leisten zu müssen, wenn man innerhalb von vier Jahren nach dem Verkauf der geförderten Immobilie beispielsweise ein lebenslanges Wohnrecht in einem Seniorenwohnheim erwirbt.

So wird es möglich, bei körperlichen Gebrechen entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen, ohne im Anschluss die gesamten Fördergelder an den Staat zurückzahlen zu müssen.

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